intrinsisches Asthma bronchiale

Am 3. August 2007, in Informationen zu Asthma bronchiale, von StarBuG

Das intrinsische, nicht-allergische Asthma bronchiale wird durch Reize wie:

  • Infektionen, meist der Atemwege
  • Medikamentenunverträglichkeiten – sog. Analgetika-Asthma (eine pseudoallergische Reaktion auf Schmerzmittel, meist nichtsteroidaler Antiphlogistika wie Acetylsalicylsäure)
  • Einwirkung von giftigen (toxischen) oder irritierenden Stoffen (Lösungsmittel, Weichmacher, Zusatzstoffe und anderem)
  • besondere körperliche Anstrengung
  • Refluxerkrankung (Rückfluss von Magensäure)

als typischen Auslösern dieser Form hervorgerufen.


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Stickstoffmonoxid (NO) in den Atemwegen

Am 3. August 2007, in Informationen zu Asthma bronchiale, von StarBuG

Die Bedeutung des Stickstoffmonoxids (NO) wurde primär durch Forschung auf dem kardiovaskulären Gebiet erkannt.
Man postulierte einen aus dem Endothel stammenden Stoff, der als Vasodilatator fungierte und bezeichnete die Substanz als EDRF (endothelium-derived-relaxing-factor). 1987 konnte gezeigt werden, dass das aus der Aminosäure L-Arginin gebildete NO mit dem EDRF identisch ist.

Bereits 1993 wurde gezeigt, dass bei Asthmatikern ein erhöhter Wert von NO in der Ausatemluft vorhanden ist. Es wurde nachgewiesen, dass bei atopischen Asthmatikern FeNO in Zeiten von Allergenbelastung signifikant ansteigt.


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Die asthmatische Entzündung

Am 3. August 2007, in Informationen zu Asthma bronchiale, von StarBuG

Die asthmatische Entzündung des Bronchialgewebes lässt sich prinzipiell in zwei Abschnitte untergliedern. Zum einen die allergische Frühreaktion, die in der ersten halben Stunde ihre maximale Ausprägung erreicht und innerhalb von 2 Stunden weitgehend abgeklungen ist. Zum anderen die Spätreaktion, die frühestens nach 5 Stunden einsetzt und ihr Maximum erst nach mehreren Stunden bzw. Tagen erreicht.

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Definition Asthma Bronchiale

Am 3. August 2007, in Informationen zu Asthma bronchiale, von StarBuG

Asthma bronchiale zählt aufgrund seiner epidemiologischen Häufigkeit (Prävalenz von 5-10%) mittlerweile zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter. In Deutschland leiden derzeit zwischen 3,2 und 4,8 Millionen Menschen an dieser Erkrankung. Asthma bronchiale ist eine entzündliche Erkrankung der unteren Atemwege mit variabler und reversibler Atemwegsobstruktion auf dem Boden einer bronchialen Hyperreagibilität Unter dieser Hyperreagibilität versteht man eine gesteigerte Bereitschaft der Atemwege, auf verschiedene, nicht immunologische Reize mit einer Verengung zu reagieren. Ein weiteres Charakteristikum für das chronische Asthma bronchiale ist das sogenannte “Airway Remodeling” als Spätfolge. Die pathologischen Veränderungen des Asthmas zeigen sich klinisch durch Atemnotzustände, Husten, Giemen und zähglasiges Sputum. Bei der klinischen Untersuchung fällt weiterhin eine akute Lungenüberblähung mit hypersonorem Klopfschall über der gesamten Lunge und wenig verschiebliche, tiefstehende Atemgrenzen auf.


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Extrinsisches Asthma bronchiale

Am 3. August 2007, in Informationen zu Asthma bronchiale, von StarBuG

Diese Asthmaform beginnt vor allem in der Kindheit bei atopischer Reaktionslage, das heißt bei einer autosomal-dominant vererbten Anlage zu überschießender IgE-Produktion, und ist durch exogene allergisierende Stoffe verursacht. Es besteht eine Atemwegshyperreagibilität gegenüber Allergenen wie Pollen, tierischen und pflanzlichen Stäuben, Tierproteinen oder Chemikalien. Es lässt sich in den meisten Fällen eine positive Familienanamnese, ein positiver Pricktest, spezifische IgE Antikörper und ein erhöhtes Gesamt-IgE finden.


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