Asthma bronchiale wird in folgende Schweregrade eingeteilt:
Schweregrad I: Intermittierendes, leichtes Asthma
- Symptome ≤ 2mal pro Woche
- Keine Symptome und normaler PEF zwischen Exazerbationen (Anfällen)
- Kurze Exazerbationen (wenige Stunden bis wenige Tage); die Intensität kann wechseln
- Nächtliche Beschwerden ≤ zweimal pro Monat
Die Lungenfunktion bei Schweregrad I:
- FEV1 oder PEF ≥ 80% des Vorhersagewerts
- PEF-Variabilität < 20%
Die Diagnose ist bei den typischen Hauptsymptomen leicht zu stellen. Typische Röntgenbefunde oder Veränderungen des EKGs liegen nicht vor. Bei allergisch bedingtem Asthma kann sich bei der Blutuntersuchung eine Erhöhung des IgEs (Immunglobulin) oder eine Eosinophilie finden.
Die Diagnose wird durch eine Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) gesichert, bei der man
- das Gesamtvolumen der ein- und ausgeatmeten Luft (Vitalkapazität, VK) bestimmt und
- das in einer Sekunde bei forcierter Ausatmung ausgeatmete Volumen (1-Sekunden-Kapazität, FEV1).
Aus dem Verhältnis von 1-Sekundenkapazität zur Vitalkapazität wird die relative Sekundenkapazität (FEV1 in % der VK = Tiffenau Test) errechnet, die als Maß für die Einengung der Atemwege herangezogen wird.
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Bei einem Asthmaanfall kommt es zu akut auftretender Luftnot (Dyspnoe) bei erschwerter Ein-, vor allem aber Ausatmung mit pfeifenden Atemgeräuschen (Giemen), teilweise tritt Husten auf, auch in Form von Hustenanfällen. Bei Kindern ist Husten in der Regel das führende Symptom, daher wird hier die Diagnose „Asthma“ oft erst spät gestellt. Das erschwerte Atmen und die Luftnot können zu Angstgefühlen führen. Charakteristisch für Asthma ist, dass im beschwerdefreien Intervall keine Funktionseinschränkungen oder Symptome bestehen.
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