Kategorie: Fragen und Antworten

Ist die Mundspülung nach Kortison-Inhalation nötig?

Wenn Sie bei Ihrer Asthma Therapie täglich Kortisonspray inhalieren, so sollten Sie nach der Inhalation Wasser trinken.
Besser noch ist das Gurgeln mit Wasser, um Reste des Kortisons, dass nicht in Ihre Bronchien gelangt ist, aus Ihrem Mund- und Rachenraum zu entfernen.

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Ich hab da eine Frage

Hallo

Falls Ihr eine Frage zu Asthma bronchiale habt, so gibt es zwei Möglichkeiten, diese zu stellen.

  1. Ihr könnt mir die Frage als Email schicken an: starbug@asthmafragen.net
  2. oder Ihr schreibt in diesem Beitrag einen Kommentar mit Eurer Frage

Ich werde Fragen dann in der Kategorie “Fragen und Antworten” beantworten (natürlich könnt Ihr anonym bleiben, wenn Ihr das wollt)

Mit freundlichen Grüßen

Michael Scheel

ps.: Um Spam vorzubeugen müssen alle Kommentare von mir freigeschaltet werden. Wundern Sie sich darum bitte nicht, wenn Ihre Frage nicht sofort erscheint. Vielen Dank

Was mache ich bei einem Asthmaanfall?

Der akute Asthmaanfall kann sehr dramatisch verlaufen. Die Maximalvariante, der sogenannte Status asthmaticus, stellt eine unmittelbare Lebensbedrohung dar. Es wird folgendes Vorgehen empfohlen:

  1. Bronchodilatation: kurzwirksame Beta2mimetika (=Asthmaspray, z. B. Salbutamol) zum inhalieren geben, ruhig mehrfach
  2. Den Patienten beruhigen
  3. Patienten sitzen und mit den Armen aufstützen lassen (Einsatz der Atemhilfsmuskulatur)
  4. In geschlossenen Räumen Fenster öffnen
  5. Bei Anhalten der Symptome trotz Medikamenten für längstens 20 Minuten, den Notarzt rufen

Was wird im Krankenhaus gemacht?

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Wie wird Asthma bronchiale behandelt?

Bei einer nachgewiesenen Allergie muss zunächst der auslösende Stoff gemieden werden (Beispiele: Berufswechsel beim Bäckerasthma, Abschaffung von Haustieren, die ein Fell haben). Beim Asthma, das durch Milben oder Pollen ausgelöst wird, kommt manchmal eine Hyposensibilisierung, auch „spezifische Immuntherapie“ (SIT) genannt, in Frage.

Die Deutsche Atemwegsliga empfiehlt folgendes Behandlungskonzept:

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Welche Schweregrade gibt es?

Asthma bronchiale wird in folgende Schweregrade eingeteilt:

Schweregrad I: Intermittierendes, leichtes Asthma

  • Symptome ≤ 2mal pro Woche
  • Keine Symptome und normaler PEF zwischen Exazerbationen (Anfällen)
  • Kurze Exazerbationen (wenige Stunden bis wenige Tage); die Intensität kann wechseln
  • Nächtliche Beschwerden ≤ zweimal pro Monat

Die Lungenfunktion bei Schweregrad I:

  • FEV1 oder PEF ≥ 80% des Vorhersagewerts
  • PEF-Variabilität < 20%

Schweregrad II: Leichtes Asthma

  • Symptome > 2mal pro Woche, aber nicht täglich
  • Exazerbationen, die manchmal die Aktivität einschränken
  • Nächtliche Beschwerden > 2mal pro Monat

Die Lungenfunktion bei Schweregrad II:

  • FEVt1 oder PEF ≥ 80% des Vorhersagewerts
  • PEF-Variabilität 20-30%

Schweregrad III: Mittelschweres Asthma

  • Symptome täglich
  • Täglicher Gebrauch kurzwirksamer ß2-Agonisten
  • Exazerbationen, die die Aktivität einschränken
  • Exazerbationen ≥ zweimal pro Woche, die Tage anhalten können
  • Nächtliche Beschwerden > einmal pro Woche

Die Lungenfunktion bei Schweregrad III:

  • FEV1 oder PEF > 60-80% des Vorhersagewerts
  • PEF-Variabilität > 30%

Schweregrad IV: Schweres Asthma

  • Dauerbeschwerden
  • Begrenzte körperliche Aktivität
  • Häufige Exazerbationen
  • Häufig nächtliche Symptome

Die Lungenfunktion bei Schweregrad IV:

  • FEV1 oder PEF ≤ 60% des Vorhersagewerts
  • PEF-Variabilität > 30%

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