Mia hat folgende Frage gestellt:
Hallo,
mich würde mal interessieren, ab dem wievielten Lebensjahr bei Kindern die Diagnose Asthma bronchiale gestellt werden kann. Da gibt es ja doch unterschiedliche Angaben bei den Kinderärzten. Desweiteren, ob es für Kinder auch spezialisierte Kinderlungenfachärzte gibt. Unser Patenkind ist 22 Monate, hat schon verschiedenste Cortison-Therapien u.a. mit Vernebelern etc. hinter sich, die Kinderärztin konnte aber bisher keine eindeutige Diagnose stellen. Verschiedenste Allergie-Tests zeigten bisher keine eindeutigen Reaktionen. Bisher lautet das Krankheitsbild auf “chron. Bronchitis”.
Schon mal danke für die Beantwortung der Fragen
LG
Mia
Die Diagnose frühkindliches Asthma bronchiale kann bei Kindern ab dem 2. Lebensjahre gestellt werden. Bei jüngeren Kinder gestaltet sich die Diagnose allerdings als schwierig, da Kinder mit vorübergehenden Virusinfekten der Atemwege asthmaähnliche Symptome aufweisen.
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Wenn Sie bei Ihrer Asthma Therapie täglich Kortisonspray inhalieren, so sollten Sie nach der Inhalation Wasser trinken.
Besser noch ist das Gurgeln mit Wasser, um Reste des Kortisons, dass nicht in Ihre Bronchien gelangt ist, aus Ihrem Mund- und Rachenraum zu entfernen.
Kortison gehört zu den Glukokortikoid-Hormonen, die normalerweise von der Nebenniere produziert werden. Kortison hemmt Entzündungen und bremst das Immunsystem (was der gewollte Effekt bei der Asthmatherapie ist).
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Hallo
Falls Sie eine Frage zu Asthma bronchiale haben, dann schreiben Sie doch in diesem Beitrag einen Kommentar mit Ihrer Frage und ich werde Ihre Frage hier Beantworten. Sollte die Frage von allgemeinem Interesse sein, werde ich diese in der Kategorie “Fragen und Antworten” beantworten.
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Ab jetzt bitte alle Fragen nur noch im neuen Forum von Asthmafragen.net stellen.
Kommentare im Blog werden von mir zwar freigeschaltet, aber beantworten werde ich nur Fragen, die im Forum gestellt werden. Die Registrierung im Forum ist einfach, schnell und kostenlos.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Scheel
Der akute Asthmaanfall kann sehr dramatisch verlaufen. Die Maximalvariante, der sogenannte Status asthmaticus, stellt eine unmittelbare Lebensbedrohung dar. Es wird folgendes Vorgehen empfohlen:
- Bronchodilatation: kurzwirksame Beta2mimetika (=Asthmaspray, z. B. Salbutamol) zum inhalieren geben, ruhig mehrfach
- Den Patienten beruhigen
- Patienten sitzen und mit den Armen aufstützen lassen (Einsatz der Atemhilfsmuskulatur)
- In geschlossenen Räumen Fenster öffnen
- Bei Anhalten der Symptome trotz Medikamenten für längstens 20 Minuten, den Notarzt rufen
Was wird im Krankenhaus gemacht?
Bei einer nachgewiesenen Allergie muss zunächst der auslösende Stoff gemieden werden (Beispiele: Berufswechsel beim Bäckerasthma, Abschaffung von Haustieren, die ein Fell haben). Beim Asthma, das durch Milben oder Pollen ausgelöst wird, kommt manchmal eine Hyposensibilisierung, auch „spezifische Immuntherapie“ (SIT) genannt, in Frage.
Die Deutsche Atemwegsliga empfiehlt folgendes Behandlungskonzept:

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