7 Aug, 2007
Mia hat folgende Frage gestellt:
Hallo,
mich würde mal interessieren, ab dem wievielten Lebensjahr bei Kindern die Diagnose Asthma bronchiale gestellt werden kann. Da gibt es ja doch unterschiedliche Angaben bei den Kinderärzten. Desweiteren, ob es für Kinder auch spezialisierte Kinderlungenfachärzte gibt. Unser Patenkind ist 22 Monate, hat schon verschiedenste Cortison-Therapien u.a. mit Vernebelern etc. hinter sich, die Kinderärztin konnte aber bisher keine eindeutige Diagnose stellen. Verschiedenste Allergie-Tests zeigten bisher keine eindeutigen Reaktionen. Bisher lautet das Krankheitsbild auf “chron. Bronchitis”.
Schon mal danke für die Beantwortung der Fragen 
LG
Mia
Die Diagnose frühkindliches Asthma bronchiale kann bei Kindern ab dem 2. Lebensjahre gestellt werden. Bei jüngeren Kinder gestaltet sich die Diagnose allerdings als schwierig, da Kinder mit vorübergehenden Virusinfekten der Atemwege asthmaähnliche Symptome aufweisen. Man spricht darum bei Kindern, die jünger als 2 Jahre sind von rezidivierenden Bronchitiden. Die Diagnose des frühkindlichen Asthma bronchiale erfordert eine genaue Befragung (Anamnese), klinische Untersuchung und verschiedene diagnostische Schritte, um andere Ursachen für die Atemprobleme auszuschließen (siehe Differentialdiagnosen). Eine definitive Diagnose Asthma bronchiale wird meist im Alter von 4-5 Jahren gestellt.
Den Rest dieses Beitrags lesen »
5 Aug, 2007
Wenn Sie bei Ihrer Asthma Therapie täglich Kortisonspray inhalieren, so sollten Sie nach der Inhalation Wasser trinken.
Besser noch ist das Gurgeln mit Wasser, um Reste des Kortisons, dass nicht in Ihre Bronchien gelangt ist, aus Ihrem Mund- und Rachenraum zu entfernen.
Den Rest dieses Beitrags lesen »
3 Aug, 2007
Hallo
Falls Ihr eine Frage zu Asthma bronchiale habt, so gibt es zwei Möglichkeiten, diese zu stellen.
- Ihr könnt mir die Frage als Email schicken an: starbug@asthmafragen.net
- oder Ihr schreibt in diesem Beitrag einen Kommentar mit Eurer Frage
Ich werde Fragen dann in der Kategorie “Fragen und Antworten” beantworten (natürlich könnt Ihr anonym bleiben, wenn Ihr das wollt)
Mit freundlichen Grüßen
Michael Scheel
ps.: Um Spam vorzubeugen müssen alle Kommentare von mir freigeschaltet werden. Wundern Sie sich darum bitte nicht, wenn Ihre Frage nicht sofort erscheint. Vielen Dank
3 Aug, 2007
Der akute Asthmaanfall kann sehr dramatisch verlaufen. Die Maximalvariante, der sogenannte Status asthmaticus, stellt eine unmittelbare Lebensbedrohung dar. Es wird folgendes Vorgehen empfohlen:
- Bronchodilatation: kurzwirksame Beta2mimetika (=Asthmaspray, z. B. Salbutamol) zum inhalieren geben, ruhig mehrfach
- Den Patienten beruhigen
- Patienten sitzen und mit den Armen aufstützen lassen (Einsatz der Atemhilfsmuskulatur)
- In geschlossenen Räumen Fenster öffnen
- Bei Anhalten der Symptome trotz Medikamenten für längstens 20 Minuten, den Notarzt rufen
Was wird im Krankenhaus gemacht?
Den Rest dieses Beitrags lesen »
3 Aug, 2007
Bei einer nachgewiesenen Allergie muss zunächst der auslösende Stoff gemieden werden (Beispiele: Berufswechsel beim Bäckerasthma, Abschaffung von Haustieren, die ein Fell haben). Beim Asthma, das durch Milben oder Pollen ausgelöst wird, kommt manchmal eine Hyposensibilisierung, auch „spezifische Immuntherapie“ (SIT) genannt, in Frage.
Die Deutsche Atemwegsliga empfiehlt folgendes Behandlungskonzept:
Den Rest dieses Beitrags lesen »