Asthma und Langzeitflüge

Am 17. Februar 2009, in Fragen und Antworten, von StarBuG

Hallo Michael,

ich möchte gerne wissen, welche Menschen mit mittel – bis schwerem Asthma Erfahrungen mit Nonstop – Langzeitflügen (mehr als 12 Stunden) gemacht haben? Wie ist es mit dem Kabinendruck? Gibt es Belastungen für die Lunge? Darf man überhaupt solange Nonstop fliegen? Welche Gründe sprechen für gegen einen solchen Nonstop – Langzeitflug?

freundliche Grüße

Margit

Hallo Margit

es spricht nichts gegen einen Langzeitflug als Asthmatiker.

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Betablocker Therapie des Bluthochdrucks bei Asthma bronchiale

Am 1. Januar 2008, in Fragen und Antworten, von StarBuG

Hallo,

gerade habe ich ihre Internetseite gefunden und möchte auch eine Frage stellen: Mein Mann (57 Jahre alt) leidet seit frühester Kindheit unter Asthma bronchiale – als Erwachsener hatte er aber “nur” Anfälle, wenn Tiere in der Nähe waren/sind. Dann reagiert er sehr empfindlich und bekommt arge Luftnot. Gern genommen sind auch Pollen im Sommer. Im Winter ist der in der Regel beschwerdefrei, da fliegt ja auch nix – und alle Freunde mit Tieren werden eben nicht besucht!
Nun hat er ein zusätzliches Problem: Hypertonie. Diese kann nicht richtig eingestellt werden, da Asthma ja die Behandlung mit Betablockern ausschließt – so heißt es jedenfalls bisher. Ein befreundeter Arzt meinte jedoch, in der Klinik, in der er arbeite, bekämen Asthmatiker durchaus Betablocker (Beloc Zok, Beloc Zok mite).
Mein Mann leidet seitdem er die Blutdruckmedikation einnimmt enorm unter Schlafproblemen und leichten Depressionen. Er bekommt zusätzlich Wassertabletten und gegen das Asthma Kortisonspray – der Blutdruck sinkt jedoch kein bisschen. Mein Mann ist sportlich, raucht und trinkt nicht, hat kein Übergewicht (vielleicht ein kleines Bäuchlein, aber er ist nicht zu dick).

Meine Frage ist nun, ob es doch eine Möglichkeit gibt, Betablocker einzusetzen? Muss mein Mann die Medikamente gegen Asthma in der anfallsfreien Zeit denn überhaupt nehmen? Wenn er nämlich alle allergiefördernden Faktoren vermeidet, geht´s im bestens. Eine Medikation wäre meiner Meinung nach nur im Sommer beim Pollenflug erforderlich – aber ich bin keine Ärztin!!!

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, es kann ja nicht angehen, dass man meinen Mann zusätzlich mit Antidepressiva und Schlafmedikation behandelt – er muss schon Tabletten gegen die Tabletten nehmen, ich halte das für überflüssig, aber das ist nur meine subjektive Meinung.

P.W.

Hallo Frau W.,

Ihr Arzt kennt Ihren Mann am besten, darum vertrauen sie auf jeden Fall dem Rat ihres Arztes. Generell ist Asthma bronchiale nur bei schweren Formen eine Kontraindikation für den Einsatz von Betablockern.

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Was ist eigentlich Hyposensibilisierung?

Am 1. September 2007, in Fragen und Antworten, von StarBuG

Mit einer Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung oder Spezifische Immuntherapie genannt, soll die Wirkung von Allergenen bei Allergikern herabgesetzt werden. Dabei verabreicht man einem Patienten, der unter einer Allergie leidet, anfangs sehr geringe und im Verlauf zunehmende Dosen des Allergens, das ihn beeinträchtigt, um eine Toleranz zu erzeugen. In der neueren Literatur wird zunehmend die Bezeichnung Spezifische ImmunTherapie (SIT) verwendet.

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Welche nicht-medikamentöse Therapien gibt es bei Asthma?

Am 1. September 2007, in Fragen und Antworten, von StarBuG

Asthma ist eine Erkrankung, die in chronischen Fällen eine langfristige Therapie erforderlich macht. In der heutigen Zeit lässt sich Asthma sowohl mit Medikamenten als auch mit nicht medikamentösen Therapien behandeln.
Je nach Schweregrad kommen dabei unterschiedliche Therapiekonzepte zum Einsatz.

Ein wichtiger Bereich in der Asthmatherapie, egal welchen Schweregrades, ist die nicht medikamentöse Therapie.

Die Hauptziele einer modernen Asthmatherapie sind:

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Ist Asthma heilbar?

Am 7. August 2007, in Fragen und Antworten, von StarBuG

Tina hat folgende Frage gestellt:

Gibt es Heilungschancen für Asthma im Kindesalter mittlerweile? (mein Verwandter ist schon über 40, eventl. hat sich in der Zwischenzeit ja einiges getan in der Forschung…?)

Da die genaue Ursache für das Asthma bronchiale noch unbekannt ist, ist es bis heute nicht möglich, Asthma zu heilen. Man kennt den entscheidenden Schritt, der bei einem Patienten z.B. zu einer Allergie, das bedeutet zu einer überstarken Abwehrreaktion des Bronchialsystems führt, noch nicht im Detail. Liegt die Ursache für das Asthma bronchiale in einer Allergie, z.B. gegen Birke oder Milbe, so kann eine Desensibilisierung dauerhafte Linderung verschaffen. Aber auch hier liegt keine Heilung vor, da das Bronchialsystem nach wie vor überempfindlich reagiert.

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