Diese Asthmaform beginnt vor allem in der Kindheit bei atopischer Reaktionslage, das heißt bei einer autosomal-dominant vererbten Anlage zu überschießender IgE-Produktion, und ist durch exogene allergisierende Stoffe verursacht. Es besteht eine Atemwegshyperreagibilität gegenüber Allergenen wie Pollen, tierischen und pflanzlichen Stäuben, Tierproteinen oder Chemikalien. Es lässt sich in den meisten Fällen eine positive Familienanamnese, ein positiver Pricktest, spezifische IgE Antikörper und ein erhöhtes Gesamt-IgE finden.


Beim extrinsischen Asthma besteht typischerweise ein direkter Bezug zwischen der Allergenexposition und dem Auftreten der ersten klinischen Symptome des Patienten. Zu Beginn eines rein allergischen Asthmas besteht die Hyperreagibilität meist gegenüber einem einzelnen Allergen, welche sich jedoch im Laufe der Jahre zu einem großen Spektrum an Allergenen erweitert. Die klinischen Symptome manifestieren sich zumeist an mehreren Organen gleichzeitig, z.B. an der Schleimhaut der oberen Luftwege und des Bronchialsystems (Rhinitis und Dyspnoe, an der Haut (Urtikaria und Ekzeme und an der Augenbindehaut (Konjunktivitis. Bei der klinischen Untersuchung fällt ein verlängertes Exspirium, sowie ein Giemen auf. Mit Hilfe der spirometrischen Untersuchung lässt sich ein vermindertes FEV mit erhöhtem Atemwegswiderstand nachweisen, welches durch Gabe eines β2-Sympathomimetikums weitgehend reversibel ist.

 

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