Wenn Sie bei Ihrer Asthma Therapie täglich Kortisonspray inhalieren, so sollten Sie nach der Inhalation Wasser trinken.
Besser noch ist das Gurgeln mit Wasser, um Reste des Kortisons, dass nicht in Ihre Bronchien gelangt ist, aus Ihrem Mund- und Rachenraum zu entfernen.
Kortison gehört zu den Glukokortikoid-Hormonen, die normalerweise von der Nebenniere produziert werden. Kortison hemmt Entzündungen und bremst das Immunsystem (was der gewollte Effekt bei der Asthmatherapie ist). Weiterlesen… »
Hallo
Falls Sie eine Frage zu Asthma bronchiale haben, dann schreiben Sie doch in diesem Beitrag einen Kommentar mit Ihrer Frage und ich werde Ihre Frage hier Beantworten. Sollte die Frage von allgemeinem Interesse sein, werde ich diese in der Kategorie “Fragen und Antworten” beantworten.
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Mit freundlichen Grüßen
Michael Scheel
Der akute Asthmaanfall kann sehr dramatisch verlaufen. Die Maximalvariante, der sogenannte Status asthmaticus, stellt eine unmittelbare Lebensbedrohung dar. Es wird folgendes Vorgehen empfohlen:
- Bronchodilatation: kurzwirksame Beta2mimetika (=Asthmaspray, z. B. Salbutamol) zum inhalieren geben, ruhig mehrfach
- Den Patienten beruhigen
- Patienten sitzen und mit den Armen aufstützen lassen (Einsatz der Atemhilfsmuskulatur)
- In geschlossenen Räumen Fenster öffnen
- Bei Anhalten der Symptome trotz Medikamenten für längstens 20 Minuten, den Notarzt rufen
Was wird im Krankenhaus gemacht?
Bei einer nachgewiesenen Allergie muss zunächst der auslösende Stoff gemieden werden (Beispiele: Berufswechsel beim Bäckerasthma, Abschaffung von Haustieren, die ein Fell haben). Beim Asthma, das durch Milben oder Pollen ausgelöst wird, kommt manchmal eine Hyposensibilisierung, auch „spezifische Immuntherapie“ (SIT) genannt, in Frage.
Die Deutsche Atemwegsliga empfiehlt folgendes Behandlungskonzept:
Asthma bronchiale wird in folgende Schweregrade eingeteilt:
Schweregrad I: Intermittierendes, leichtes Asthma
- Symptome ≤ 2mal pro Woche
- Keine Symptome und normaler PEF zwischen Exazerbationen (Anfällen)
- Kurze Exazerbationen (wenige Stunden bis wenige Tage); die Intensität kann wechseln
- Nächtliche Beschwerden ≤ zweimal pro Monat
Die Lungenfunktion bei Schweregrad I:
- FEV1 oder PEF ≥ 80% des Vorhersagewerts
- PEF-Variabilität < 20%

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